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    Ecología en Bolivia

    versión impresa ISSN 1605-2528

    Resumen

    BACH, Kerstin et al. Vegetation, Boden und Klima in unterschiedlichen Höhenstufen eines Bergregenwaldes in den Yungas Boliviens: erste Ergebnisse. Ecología en Bolivia [online]. 2003, vol.38, n.1, pp. 3-14. ISSN 1605-2528.

    Seit Juni 2000 finden im Cotapata - Nationalpark (Yungas, Bolivien) interdisziplinäre Untersuchungen zu Klima, Boden und Vegetation in einem Höhengradienten von 1700 m ü.M. bis 3400 m ü.M. statt. Gemeinsames Projektziel ist die Untersuchung der für die Vegetationszonierung entscheidenden ökologischen Wechselwirkungen zwischen biotischen und abiotischen Faktoren. Erste Ergebnisse dieser Forschung liegen vor. Vier Vegetationstypen lassen sich erkennen. An eine montane Bergstufe schliesst sich ab ca. 2100 m ein hochmontaner Wald an, der in 3150 m in die tropisch subalpine Stufe übergeht. Der hochmontane Wald lässt sich in eine untere und obere Stufe unterteilen. Bei ganzjährig humiden Klima umfassen die Vertikaltransekte einen Temperaturgradienten von 17-20°C bzw. 12-17°C Jahresmitteltemperatur, mit einer Differenz von 0.63°C per 100 Höhenmeter. Die Bodenuntersuchungen zeigen folgende hypsometrische Bodendifferenzierung: In der montanen Stufe sind Humic Dystrudepts (gemaess Soil Survey Staff 1998) dominant. Ab der hochmontanen Stufe treten in Relation zu Hangneigung, Mikrorelief und Bodenalter folgende Bodentypen auf: Typic Placaquod, Spodic Dystrudept, Typic Durorthod und Histic Humaquept. Für die Bodenentwicklung entscheidend ist der Rückgang der Verdunstung mit zunehmender Höhe. Damit ist ganzjährig ein hoher Sickerwasserstrom mit zunehmender Höhe gegeben. Es ist zu vermuten, dass der Bodenwasserhaushalt sich vor allem auf die Verbreitung terrestrischer Pflanzenarten auswirkt und ein Faktor zur Erklärung der Vegetationsklassifikation ist.

    Palabras llave : Bolivien; Bergregenwald; Klima; Boden; Vegetationstypen.

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